22. März 2014

Guten Tag da draußen!

Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder die Muße hier etwas zu schreiben. Warum ich das nicht vorher getan habe? Nun, es ist wie mit dem Schließen von neuen Freundschaften. Oftmals verdrängen sie andere, ältere Freunde, die nicht mehr so recht in das eigene Leben passen wollen. Das ist okay, weil nur die wenigsten Freundschaften ein Leben lang halten.
Das Schreiben von einem Blog hat jedoch den Vorteil, dass man jeder Zeit wieder anfangen kann, ohne dass der Blog verletzt wäre. Auch wenn die Beziehung dann zunächst nicht mehr so intensiv ist, wie sie vielleicht einmal war.
Auch das ist einer Freundschaft ähnlich, die nicht im Streit geendet hat.
Vielleicht fragt man sich jetzt, wer die neuen Freunde von Frau Wupperwasser denn sind?
Zunächst einmal die Arbeit, die mich wirklich fordert und in Anspruch nimmt. Sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, aber auch sehr viel Spaß mit den neuen Kolleginnen. Spannend und jeden Tag was neues.
Dann gibts da neue Freizeitbetätigungen, die ich mir nun leisten kann:  zum Beispiel lerne ich Türkisch. Nicht weil ich muss oder irgendwann mal in die Türkei fahren will, sondern weil ich die Menschen im Bus verstehen will.
Und ich versuche mich mit Laufen fit zu halten. Eine Sache, von der ich immer nur träumte, dass ich es könnte, und nun einfach mache. Ich bin nicht sonderlich gut, das war schon früher so, aber mir reicht es jetzt, dass ich es wenigstens probiere und nach dem Sprint zum Bus nicht mehr ganz so aus der Puste bin.
Außerdem habe ich nun endlich die finanzielle Möglichkeit, Reitstunden zu nehmen. Auch etwas, dass ich immer mal machen wollte, was mir meine Eltern aber nie bezahlen konnten. Also mach ichs nun selbst 🙂

Nächste Woche gehts nach Borkum. Ich habe Urlaub. Und es geht mir gut.
Vielleicht schreib ich demnächst mal wieder etwas dazu.

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10 Fragen (von Svü)

28. November 2013

Die liebe Svü beantwortete ihrerseits 10 Fragen und bat mich, das ebenso zu tun, damit ich mal wieder blogge. Sehr gut! Bin ich doch schon wieder weit unter meinem Soll und kann so leichter etwas füllen…

Es ist übrigens nicht so, dass ich keine Ideen hätte. 
Es fehlt an der Zeit und der Konzentration um sie umzusetzen... 
(Verdammtes Anspruchsdenken!!!)

1. Wenn es einen Buch/Film Hype gibt… folgst du dem dann sofort? Oder wartest du bis du dich mit beschäftigst? Oder ignorierst du es gar ganz?

Oftmals bekomme ich den Hype zuerst garnicht mit, da ich wenig Fernsehen schaue und nur die Dinge lese, die mich interessieren. Wenn ich den Hype um einen Film oder ein Buch tatsächlich mal mitbekomme, dann passiert es oft, dass ich die Sache erstmal (fast ungesehen) ablehne, einfach weil ich das Phänomens des Hypes nicht mag und mich vom „auf der Welle schwimmen“ IMMER zuerst distanziere. Hat vielleicht was damit zu tun, dass meine Mutter immer (meisten mit Wut-verzerrtem Gesichtsausdruck) zu mir sagte „… UND WENN DIE ANDEREN KINDER VON DER MÜNGSTENER BRÜCKE SPRINGEN, SPRINGST DU DANN HINTERHER???“ und mich das irgendwann davon überzeugt hat, nicht mehr eine Levis-Jeans haben zu wollen. Außerdem sind gehypte Sachen manchmal auch gar nicht so toll wie es den Anschein hat…

2. Welche war deine erste eigene CD? Und würdest du sie jetzt immer noch mögen?

Die erste CD die ich (zu meinem ersten Cd-Player von meinen Eltern) von meinem Bruder bekam, war Wizo’s Herrenhandtasche und die mag ich auch heute noch. Konträr dazu habe ich mir selbst die Single-Auskopplung von Blümchens „Herz-an-Herz“ gekauft. Und das ist eine Nummer, die ich-wenn überhaupt- nur noch im betrunkenen Zustand ertragen kann.

3. Hand aufs Herz. Welchen “Promi” magst du wirklich? Warum?

Ich habe mal geträumt, ich würde mit Robert Smith von The Cure spazieren gehen und tiefsinnige Gespräche mit ihm führen. Irgendwie muss mich der Typ mal beeindruckt haben… Ansonsten vergöttere ich Michael Stipe, Bruce Springsteen und Farin Urlaub. Warum? Weil sie allesamt großartige Musiker sind und alle das „gewisse Etwas“ haben. Was das ist, finden Sie am besten selbst raus!

4. Der Klassiker. 1000€, einfach so. Was tust du damit? (Mir fällt an dieser Stelle auf, dass ich damals bei dem “Was würdest du mit so viel und so viel und so viel Geld machen Dingen gar nicht mitgemacht habe, obwohl ich es eigentlich unbedingt wollte…)

Schulden tilgen. Ich hasse es, irgendwo „noch eine Rechnung offen“ zu haben.

5. Auf ewig nur noch ein Urlaubsziel. Wohin geht es?

Ich würde sagen Amerika, da ist die Auswahl an Klimazonen schön groß und das Land dadurch sehr abwechslungsreich… Finden Sie das gemogelt? Na gut. Dann eben die Malediven. Sonne, Strand, Meer, Ruhe. Mein persönliches Refugium in stressigen Zeiten. (Wenigstens im Traum… )

6. Und könntest du dir vorstellen alleine in den Urlaub zu fahren? Und egal was du sagst: Warum?

Unbedingt. Die Gedanken wie Wolken vorbei und wegziehen lassen. Auf niemanden angewisen sein, machen können was und wann man möchte. Great! Manchmal ist es schön, mal nur für sich da zu sein und sich einfach treiben zu lassen.

7. Das Lieblingsgericht aus deiner Kindheit. Magst du es heute noch?

Nudeln mit Tomatensoße geraten nie auch der Mode! 😉

8. Mit welchem Buchcharakter möchtest du mal einen Kaffee trinken? Meinetwegen auch Kakao oder Bier. ^^

Mit Demian (von Hermann Hesse). Falls das jemandem etwas sagt. Grandioses Buch. Grandios.

9. Wolltest du früher etwas lernen, was du dann nie gelernt hast und jetzt bereust?

Ich bereue nichts. Trotzdem würde ich heute gerne Cello oder Akkordeon spielen können… Aber was nicht ist, kann ja noch werden…

10. Und weil ich Katjas total eigennützige Buch-Sortier-Frage so toll fand. Ablage! Wie sortierst du deinen Papierkram? Alles in einen Ordner Register? Viele Ordner? Jedes Jahr neu, oder sammeln bis der Ordner platzt?

Ich habe so eine dicke Ordnungsmappe vom Disounter mit Verschluss. Die hat mehrere zu beschriftende Fächer und man kann die Blätter einfach rein legen, da sie von drei Seiten geschlossen sind und somit nichts raus fallen kann, wenn die Mappe ganz zu ist. Beschriftet sind die Fächer z.B. mit „Mietvertrag/Wohnungsangelegenheiten“,“Strom/Gasanbieter“, „Krankenkasse“, „Steuer“,“Haftpflichtversicherung“, „Bank“, „Mobilfunkanbieter“, „Arbeitsverträge“ etc. Das ist das Ordnungssystem für die Sachen, wo nicht viel neues reinkommt. Für Kontoauszüge  oder Abrechnungen, die jeden Monat kommen, habe ich jeweils einen separaten Ordner und die Sachen sammel ich auch. Bewerbungsunterlagen habe ich komplett sortiert in einem anderen Ordner, dort ist dann auch ein „Unterabteil“ mit Kopien. Ich hatte mal Schwierigkeiten mit dem BAföG-Amt, hier habe ich den ganzen Wust – Bescheide, Schriftverkehr etc. alles in eine Mappe getan, so dass ich alles griffbereit hatte. Wenn ich mein Darlehen irgendwann zurückgezahlt habe, werde ich diese Mappe feierlich verbrennen. =)

Bei Abrechnungen vom Gas/Stromanbieter oder alten Mietverträgen/Nebenkostenabrechnungen ist es auch so, dass ich zwischenzeitlich mal ausmiste, da man die Sachen ja bezahlt hat oder der Vertrag sich verändert hat. Allerdings dauert das immer etwas, bis ich mich trenne…

Fragen beantwortet, Svü? =)

Alltag

21. Mai 2013

Ich könnte mir natürlich auch über andere Dinge Gedanken machen, als über meine Mitmenschen – mein eigenes Leben beispielsweise – aber manche Leute hinterlassen Eindrücke auf mich, die ich erst einmal verarbeiten muss. Und was für mich viel wichtiger erscheint ist, ihr teils abstruses Verhalten einzuordnen. Ich meine, eine Person, die (aus Gründen, die ich nicht verstehe) Sprüche wie brennende Pfeile verschießt und die dabei zeitgleich ein ähnlich zwanghaftes Verhalten wie Sheldon Cooper zeigt, ist in höchstem Maße irritierend.
Und eine andere wiederum, die jede Antwort auf eine ihr gestellte Frage mit einem Seufzen einleitet um damit ihre Fachlichkeit (und in gewisser Weise auch Macht) zu demonstrieren…

Wissen Sie was!? Eigentlich ist das irritierende Verhalten beliebig. Worauf es für mich ankommt ist zu einer Position zu finden, in der mich ein solches Verhalten kalt lässt. Zu einer Identität, die professionell und selbstbewusst genug ist, um Giftspritzen und Machtgehabe zu ignorieren und einen eigenen Weg zu gehen…

 

 

Hört diese Selbstfindungsgeschichte eigentlich NIE auf?!

Psst!

15. März 2013

 

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis:

ICH LIEBE FLASHMOBS!

und ich könnte stundenlang welche auf Youtube gucken.

Manche schaue ich sogar mehrmals!

wie z.B. den hier:

oder den:

oder den:

oder auch den:

oder auch… den:

Und Sie?!

Zurückrudern

30. Dezember 2012

Okay. Ich war neulich echt sauer und habe vielleicht etwas harsch und vorschnell reagiert. Dennoch war das Verhalten dieses Menschen in der Filiale echt unterstes Kanonenrohr und den Aufreger wert.
Kündigen werde ich jetzt aber doch nicht, denn trotz der interessanten Wortabfrage (und der Prophezeiung dieses Idioten im Laden) kam mir der Online-Service jetzt doch entgegen.

Geht doch, liebe Kusine! 😉

Ente und Hase

15. Juli 2012

Und dann macht es ‚Klick‘ und du fängst an, dein Leben  neu zu betrachten.

Aus den Selbstmordversuchen deines Körpers werden Geschichten einer tapferen Heldin, die überlebte.

Dein Leben voller Mauern verwandelt sich in ein Leben, in denen oft der 9.te November stattfand.

Aus deinen Verlusten werden großartige Erfahrungen.

Aus dem ‚Wieso‘ wird ein ‚Deswegen‘.

 

Und Duffy Duck wird zu Bugs Bunny.

Schweinehund die Zweite

27. Juni 2012

Nachdem ich Anfang des Jahres ja schon mal über die Überwindung des inneren Schweinehunds bloggte, hier nun ein weiterer, amüsanter Beitrag dazu, den ich kürzlich erst auf Youtube entdeckte:

In der aktuellen Schaffenskrise äußerst hilfreich. Außerdem hab ich festgestellt, dass „Nein“-sagen ebenfalls nützlich sein kann, wenn man Zeit in eine Arbeit investieren muss.

Da ich gestern mein Thema angenommen habe und mir jetzt nur noch 11 Wochen und 6 Tage bis zur Abgabe bleiben, wird es hier in nächster Zeit evtl. etwas weniger geben. Es sei denn, ich bin wieder zu schwach und mein Schweinehund gewinnt die Oberhand… 😉