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5. Januar 2014

Hab ich bei Svü entdeckt, die es wiederum hier her hat.

Und ich versuchs mal für gestern und heute. Seien Sie gespannt – einen so tiefen Einblick in meinen Alltag bekommen Sie auf diesem Blog NIE WIEDER. 😉

Samstag, 04.01.2014

– Katze weckt mich mit ähnlichen Methoden wie Simons Cat – Maunzen und auf mir herum klettern. Wenn man ausschlafen möchte ist das einfach nur nervig.

– Nachdem Katze was zu futtern bekommen hat, mach auch ich mir wie jeden Morgen mein Frühstück – diesmal gibts zusätzlich Joghurt und gegen Mittag dann noch eine Banane.

– Ich werfe mich in meine Laufklamotten, rufe meine Schwester an um ihr zu sagen, dass ich in ca. einer Stunde bei ihr sein werde um den Bilderrahmen abzuholen, den ich nach unserem letzten Besuch im schwedischen Möbelhaus beim Schwager in Spe im Kofferraum vergessen habe. Ich verabschiede die bessere Hälfte, die heute arbeiten muss und verlasse das Haus.

– Ich schaffe es, das erste mal über 20 Minuten am Stück zu joggen, verfalle aber nicht in Größenwahn, da ich das Pärchen, welches in einem unglaublichen Stechschritt vor mir her GEHT, mangels Fitness nicht überholen kann. Ich treffe auf meinem Weg einen guten Freund mit Kind, halte aber nur kurz an um meinen „RUN“ nicht zu unterbrechen.

– Ich komme nach einer dreiviertel Stunde vor dem Haus meiner Schwester an und treffe den Schwager in Spe, der gerade einkaufen fahren möchte und mir bei der Gelegenheit aus dem Kofferraum den Bilderrahmen überreicht. Ich gehe dennoch hoch zu meiner Schwester um „Hallo“ zu sagen und gierig meinen Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Obwohl ich darüber nachdenke meine Schwester nach einer Jacke zu fragen tue ich es nicht und friere deshalb nachher an der Bushaltestelle wie ein nackter Pinguin in der Antarktis.

– Im wegen des Flohmarktes vollkommen überfüllten Bus gibt es eine lautstarke Auseinandersetzung über den nicht vorhandenen Platz für vier Kinderwagen, die alle noch irgendwie mit müssen. Ich rutsche auf meinem erhaschten Sitzplatz tiefer in das Polster und kuschel mit der Heizung an meinen Beinen als der Bus sich nach gefühlten 10 Minuten an der Haltestelle endlich in Bewegung setzt.

– Zuhause angekommen bemerke ich in dem Augenblick als ich meine Wohnungstür aufschließe, dass ich den Bilderrahmen bei meiner Schwester in der Küche vergessen habe. Ich rufe sie an und sie begrüßt mich spöttisch mit den Worten: „Den Weg hättste dir ja sparen können.“

– Ich springe unter die Dusche und koche mir anschließend eine große Portion Kohlenhydrate. Danach Kaffee, Schlepptop, Sofa.

– Während ich, wie so oft, sinnlos in der Weltgeschichte rumsurfe versuche ich nebenbei meinen Abend zu planen und kontaktiere Menschen aus meiner Kontaktliste.

-Letztlich lande ich mit einem Kumpel und der besseren Hälfte in einer Kneipe, treffe dort auf zwei weitere Freundinnen und betrinke mich mit drei Gläsern Cider und drei Bayleys. Da ich vergessen habe Geld abzuholen, zahlt die bessere Hälfte und spendiert obendrein noch die Taxifahrt nach Hause. Weil gerade Weihnachten war.

– Da ich über den Abend Halsschmerzen bekommen habe versuche ich vor dem Schlafen gehen noch mit Mundspülung zu gurgeln, was mir wegen meines vorherigen Alkoholabusus nicht mehr richtig gelingt. Statt im Waschbecken, landet ziemlich viel von dem Zeug in meinem Ausschnitt, weswegen meine Wäsche von gestern heute nach Eukalyptus und Menthol riecht. Wenigstens weiß ich noch warum.

– Ich lege mich ins Bett und schlafe sehr schnell ein.

Sonntag, 05.01.2014

– Ich wache mit Bauch- und Halsschmerzen auf. Auf dem Bauch liegt die adipöse Katze, was das dortige Ziehen und Drücken erklärt. Der Hals ist wund und voll mit zähem Rotz, der die Nebenhöhlen runterkriecht.

– Ich bitte die Katze „freundlich“ von mir runter zu gehen, was sie mir mit einem entnervten „MAU!!“ quittiert. Dabei fische ich mit meiner Hand nach der Wasserflasche neben dem Bett und merke, dass fast nichts mehr drin ist.

– Nachdem ich festgestellt habe, dass die Pfütze aus der Wasserflasche nicht reicht um meine Schluckbeschwerden zu eliminieren wird mir klar, dass mich nun die obligatorische Wintererkältung gepackt hat. Ich schleppe mich zum Wasserkocher und anschließend ins Bad.

– Als ich mit einem Löffel Honig im Mund und einem Becher Tee in der Hand ins Bett zurückkrieche wird mir klar, dass ich diese Nacht schon einmal wach gewesen sein muss. Wie immer in solchen Fällen liegt ein als Taschentuch benutztes Stück Toilettenpapier neben dem Bett.

– Ich versuche mich noch einmal umzudrehen und weiter zu schlafen, werde aber von der Katze daran gehindert. Sie protestiert unentwegt indem sie miaut und auf mir rumtrampelt da ich vergessen habe sie zu füttern.

– Die bessere Hälfte erbarmt sich und steht auf um das Raubtier zu füttern. Schlafen kann ich jetzt nicht mehr. Nachdem ich mir ein Brot gemacht habe leg ich mich zurück ins Bett und lese weiter in meinem Buch über Gesprächsführung mit Kindern. Hierbei lerne ich, dass Menschen oftmals mit dem rechten Auge Gefühle ausdrücken und das linke meistens „leer“ bleibt. Daher würden Menschen auch bei einem Gespräch die meiste Zeit über in das rechte Auge des Gesprächspartners schauen und das linke Auge nur zum Abgleich mit dem rechten nutzen. Ich nehme mir vor, dass bei meinem für heute geplanten Besuch bei meinen Eltern zu überprüfen.

– Wie jeden Tag absolviere ich meinen Internetrundgang und rege mich über die Berichterstattung der Medien auf, die einen gestürzten Skifahrer für wichtiger halten, als 100 000 Menschen in Zentralafrika, die auf einen Flughafen fliehen mussten um religiöser Verfolgung zu entgehen. Dort gibt es nicht genügend Wasser und auch nicht genug zu essen, aber der Spiegel räumt dem Deutschen, der zufällig gefilmt hat, wie sich der besagte Skifahrer abseits der Piste lang gemacht hat, mehr Raum ein, als diesem humanitären Desaster… Zurück zum Thema: Ich verabschiede erneut die bessere Hälfte, die auch heute wieder arbeiten muss.

– Ich ziehe mich an und mach mich für den Besuch bei meinen Eltern fertig. Zuvor drucke ich noch das Reklamationsetikett von Amazon aus und habe ein schlechtes Gewissen, da diese Firma mit ihren Mitarbeitern angeblich auch nicht so gut umgeht, wie es sich mein humanistischer Geist wünschen würde.

– Ich bin spät dran und muss mich beeilen um den Bus zu erwischen, schaffe es aber noch rechtzeitig. Bei meinen Eltern angekomen entfällt der Mitleidsbonus, da meine Eltern ebenfalls gerade erst eine Erkältung überstanden haben. Statt mich zu bedauern werde ich nur von weitem begrüßt und gewinne den Eindruck, es wäre ihnen lieber wenn ich zuhause geblieben wäre. Verständlich. Aber ich habe nicht eingekauft und hab die Mahlzeit bei meinen Eltern fest eingeplant.

– Meine Schwester feiert heute ihren Geburtstag nach und ich überreiche ihr ein notfdürftig zusammengeschustertes Geschenk mit den Worten, dass das eigentliche Geschenk noch kommt. Ich konnte es nicht mehr rechtzeitig besorgen und fühle mich schlecht deswegen.

– Es gibt Kuchen und die üblichen Gesprächsfloskeln meiner Familie. Ein typisches Familienfest, leider sind nicht alle da.

– Ich stelle fest, dass mein Kater noch fetter geworden ist, als das letzte mal, als ich ihn gesehen habe. Ich fordere meine Eltern auf, ihn auf Diät zu setzen und gerate mit meinem Vater darüber in Streit, dass 6 Kilo für eine normale Hauskatze in der Größe unseres Katers einfach 1 1/2 kg zu viel sind. Es endet damit, dass ich drei mal wiederholen muss, wie sehr die Katze nach einem Sprung auf meinen Schoß geschnauft hat und ich den Kater mit Rainer Calmund vergleiche.

– Zwischenzeitlich fange ich an zu schwächeln und lege mich auf die Couch um etwas zu dösen.

– Um die Wartezeit auf das Abendessen zu überbrücken sehe ich mir auf Einsplus (oder so) eine Comedysendung an, deren Höhepunkt ein großer, glatzköpfiger Mann ist, der auf einem weißen Vibrator „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg performt.

– Das Abendessen ist wie immer sehr gut. Ich bekomme eine riesen Suppenschüssel und die Müslischalen mit nach Hause, die mein Schwager in Spe meiner Schwester ausgeredet hat. Das passte ganz gut, denn ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, mir genau diese Schalen selbst zu kaufen. Dennoch denke ich erneut mit Schrecken darüber nach, dass ich das ganze Zeug, was meine Mutter mir nach Besuchen immer mitgibt, irgendwann mal „umziehen“ muss. Mir graut es davor. Als ich also vollbeladen aus dem Auto aussteige (den Bilderrahmen musste ich ja auch mitnehmen) muss ich mich von meinem Schwager in spe  fragen lassen, ob meine Schwester oder ich Geburtstag hatten.

– Jetzt liege ich im Bett und schreibe diesen Artikel. Ich werde noch ein paar Folgen Star Trek gucken und mich dann ins Land der Träume verabschieden. Ich hoffe, ich bin morgen wieder einigermaßen fit, denn morgen muss ich arbeiten…

Bilderrätsel

19. Oktober 2012

Statt eines gewöhnlichen Blogeintrages, hier mal ein kleines Bilderrätsel.

WELCHES WORT WIRD GESUCHT?

Tipp:
Der lange Zettel ist die Quittung über die Rückgabe von geliehenen Büchern aus der Bibliothek.
Hier regelmäßig Lesende sind im Vorteil.

Das liebe Federvieh

4. März 2012

Momentan begegnen mir an mehreren Stellen immer wieder Vögel.

Gestern sah ich in der Glotze, dass der gemeine Spatz auf die Liste der bedrohten Tierarten gesetzt wurde. Erschreckend.

Dann bin ich aufgrund meiner B.A.-Thesis hin und wieder mit Schwänen konfrontiert, die nicht alle weiß sind. Falsifikationismus halt.

Und auf diversen Blogs lese ich, dass momentan viele Gänse unterwegs seien. Meistens sind das aber keine Gänse, sondern Kraniche. Erkennen kann man das erstens daran, dass Kraniche einen anderen Ruf haben als Gänse. Hier und dort gibt es Videos, auf dem der Ruf besonders gut zu hören ist. Dann gibt es noch den Unterschied, dass Kraniche längere Beine haben, die über die Schwanzfedern hinaus noch sichtbar sind. Außerdem haben sie eine größere Flügelspannweite als Gänse und lange Gleitphasen beim Fliegen. Nachzulesen ist das alles auf den oben angegebenen Seiten.

Und dann ist da noch der Vogel in meinem Kopf. Der begegnet mir auch alle Nase lang.

Sonntag Abend im Ersten

16. Januar 2012

Tatort: Trotz des nervigen Permanent-Schmollmunds von Kommissarin Saalfeld durchaus sehenswert. Bessere Hälfte vermutete bereits nach ca. einer halben Stunde die Identität des Mörders. Er hatte recht. Zwischenergebnis in 2012: 1:0 für ihn.

Jauch: Gäste zum Thema „Steuern auf Dickmacher“ wurden allesamt mit Lieblingsgericht vorgestellt. Gesundheitsministerin Ilse Aigner isst am liebsten Arme Ritter und ihr Kontrahent Karl Lauterbach gegrillten Thunfisch mit Kartoffeln und Salat.

Tagesthemen: -37°C am südöstlichsten Rand Deutschlands. Wusste garnicht, dass die Arktis so nah ist…

 

Außerirdische

24. August 2011

Zum Zeitvertreib schaue ich mir manchmal gerne Dokumentationen an. Dazu gebe ich bei Youtube einfach nur „Doku“ ein, gucke was passiert, klicke und scrolle hier und da und lande dann bei irgendeinem Thema zu dem ich immer schon mal etwas wissen wollte (oder auch nicht).

Neulich bin ich bei einer ZDF-Doku über Außerirdische hängen geblieben. Mal abgesehen von der Komik, die sich für „Akte X“-Fans alleine durch die Wahl des Sprechers ergibt, fand ich sie auch sonst recht erheiternd.

Meine persönlichen Highlights dieser Doku waren zwei Zitate von Physikern die ich Ihnen hier nicht vorenthalten will.

Harald Lesch (bzgl. Rosswell und der Vorstellung von UFO-Abstürzen) :

…die müssen von weit her kommen. Und dann knallt so ein Teil in die Wüste und dann müsste ich mich wirklich fragen, hört mal: was seid ihr denn für Außerirdische?! Ihr fliegt Billionen oder Billiarden oder Trillionen von Kilometern durchs Universum, könnt da die tollsten Gefahren überstehen und dann kriegt ihr eure Scheibe noch nichtmal in der Wüste gelandet?! Also bitteschön, also mit denen will ich überhaupt nichts zu tun haben, was seid ihr denn für Penner?!

Und Ulrich Walter sagte an anderer Stelle zu dem Phänomen von UFO-Sichtungen:

„Komischerweise kommen die Außerirdischen immer nur Nachts. Es sind immer nur diese Lichter die man da sieht, natürlich, weil man Nachts nichts besseres erkennen kann. Es sind einfach nur irgendwelche Lichter, die kein Mensch versteht. Warum sollten Außerirdische nur Nachts kommen?! Gibts überhaupt keinen Grund für! Wenn ich außerirdisch wär, ich würde Tagsüber kommen, da kann ich mehr sehn!“

Ich auch, Herr Walter. Ich auch.