Bevor das Jahr zuende geht…

31. Dezember 2013

Noch schnell ein kleiner Post.

Fall Sie jetzt einen Jahresrückblick oder eine Bewertung von 2013 erwarten muss ich Sie leider enttäuschen.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es ein Jahr war wie jedes andere auch – davon kommen hoffentlich noch ganz viele, die immer anders sind. Aber es war eben nur ein weiteres Jahr Leben auf diesem Planeten der von Menschen bevölkert wird, die nichts besseres zu tun haben, als an der Supermarktkasse zu drängeln und die Umwelt zu verschmutzen. Dass ich meine Mitmenschen nur bedingt beeinflussen kann, habe ich mittlerweile gelernt und habe ein Stück weit von meinem Narzismus ablassen können. Es gelingt mir immer öfter, mich nicht mehr über SUVs aufzuregen und darüber, dass die Leute mit gutem Gewissen viel zu viel Fleisch verspeisen und damit die unwürdigen Haltungsbedingungen der „erzeugten“ Tiere unterstützen. So fühle ich mich immer öfter „comfortably numb“ diesen Problemen gegenüber und habe damit ausreichend Zeit, mich wieder den überzogenen Erwartungen an mich selbst zu widmen.

Wo ich nächstes Jahr hin will steht noch nicht fest. Das Ziel, einen Job aufzunehmen und ein „geregeltes“ Einkommen zu haben, habe ich gerade erreicht. Blut, Schweiß und Tränen stecken darin. Und es ist schön, dass es endlich geschafft ist.

Schauen wir mal.

 

Im Regen stehen…

11. September 2013

ACHTUNG! WARNUNG!

Es folgt eine Andeutung per YT-Video von meinem derzeitigen Vollbad im Selbstmitleid.

 

 

Ich geh dann mal wieder meine Wunden lecken…

 

(Und zu allem Überfluss sehe ich gerade, dass WordPress unter meine Artikel jetzt ein kleines Werbebanner setzen wird. Falls Sie ihn noch nicht haben:

Hier gehts zum Ad-Block-Plus. )

 

Freudentanz

7. November 2012

Und an jenem Mittwoch, als die frisch gebackene Bachelorette (Von wegen Gender, ne?!) nach dem Kolloquium hüpfend das Gebäude der FH verließ, ging ihr nur ein Lied durch den Kopf:

 

Endlich fertig. Wurde ja auch mal langsam Zeit. =)

 

Lernen am Modell

25. September 2012

Die liebe A. erzählte mir irgendwann einmal davon, wie sie ihre Diplomarbeit schrieb und auch davon, wie sie vergaß, ihre Bücher zurück in die Bib zu bringen. Sie musste dann ziemlich hohe Gebühren bezahlen (ich glaube es war ein dreistelliger Betrag), die sie aber durch geschicktes Handeln irgendwie auf ein erträgliches Maß reduzieren konnte.

Als sie mir damals davon erzählte dachte ich noch so:  „Oh ha, na du wirst bei deiner Arbeit aber schlauer sein!“

Heute morgen bekam ich dann die Mail.

Fristüberschreitung.

Jetzt schulde ich der Bibliothek knapp 60 €uro.

 

Aber ich hatte ja eh darüber nachgedacht der Bibliothek etwas zu spenden…
Leider hab ich gerade eigentlich überhaupt kein Geld für solche Scherze…

 

*Waaaaaaah!!!

Es wird eng…

15. September 2012

und damit meine ich jetzt nicht den Platz auf meinem Boden, sondern die Fertigstellung meiner Thesis.

Spätestens Montag Mittag muss das Ding in Druck und ich bin noch nicht fertig.

Und es sind leider nicht nur Format-Sachen, Silbentrennung oder sonstige kleine Schönheitsaspekte, sondern ich muss noch eine Analyse und ein Fazit schreiben, sowie eine Einleitung und ein Abstract auf Deutsch und Englisch, außerdem ein Titelblatt kreieren und mir den Spass mit dem Inhaltsverzeichnis antun… *würg*

Aber morgen ist ja auch noch ein Tag (und vermutlich eine Nacht), woll?

(Mein Dozent kann mir voraussichtlich erst Montag sagen, ob ich verlängern darf oder nicht… ), deshalb muss ich so tun, als müsste ich Montag zur Druckerei. *oh oh

Kurzer Zwischenruf

19. Juli 2012

Ich bin momentan tierisch in die Arbeit vertieft und Abends so leer, dass die geistigen Kapazitäten gerade einfach nicht ausreichen um hier auch noch etwas sinnvolles zu schreiben. Das wird zwangsläufig auch noch eine ganze Weile so bleiben, da ich in vier Wochen abgeben will und erst auf Seite 20 von mind. 60 – 80 bin.

Dafür hinterlasse ich ihnen ein wenig Kultur:

Eine Doku, die ich sehr interessant und bewegend fand:

Und etwas Spaß:

Bis in vier Wochen dann…

Schreibblockade

3. Juli 2012

Es ist soweit. Meine erste Schreibblockade. Ich mache mir um ALLES Gedanken. Nur nicht darum, wie ich das, was in die Arbeit gehört, auch wirklich da rein kriege.

Ich mag nicht. Ich mag nicht schon wieder in die Bibliothek. Ich mag nicht schon wieder den anderen Kindern begegnen. Ich mag mich nicht mit mit den Texten vom nächsten Superhirn auseinandersetzen. Ich mag nicht mehr den Computer anschalten. Ich mag nicht mehr versuchen meinen Mandelkern auszutricksen und SMART(I)-Ziele formulieren.

Am liebsten würde ich einen Ghostwriter engagieren. Aber meine finanzielle Situation mein Ehrgefühl hält mich davon ab.

Es ist alles zu viel. Ich schaff es nicht rechtzeitig. DAS VERSAGEN NAHT!!!

–> Aber es ist doch nur eine popelige B.A.-Thesis. Ich hab ja noch lange Zeit. Ich habe ja schon etwas geschrieben. Ich bin im Thema drin… Einfach nur die Punkte der Gliederung ausfüllen. Ist doch nicht so schwer…

Oder doch?

Wo ist die gute Fee, wenn man sie einmal braucht?!

 

Au weia…