Im Regen stehen…

11. September 2013

ACHTUNG! WARNUNG!

Es folgt eine Andeutung per YT-Video von meinem derzeitigen Vollbad im Selbstmitleid.

 

 

Ich geh dann mal wieder meine Wunden lecken…

 

(Und zu allem Überfluss sehe ich gerade, dass WordPress unter meine Artikel jetzt ein kleines Werbebanner setzen wird. Falls Sie ihn noch nicht haben:

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Freudentanz

7. November 2012

Und an jenem Mittwoch, als die frisch gebackene Bachelorette (Von wegen Gender, ne?!) nach dem Kolloquium hüpfend das Gebäude der FH verließ, ging ihr nur ein Lied durch den Kopf:

 

Endlich fertig. Wurde ja auch mal langsam Zeit. =)

 

ein dickes Dankeschön für die lieben Kommentare, guten Hinweise und aufmunternden Worte!

YAY!

Lernen am Modell

25. September 2012

Die liebe A. erzählte mir irgendwann einmal davon, wie sie ihre Diplomarbeit schrieb und auch davon, wie sie vergaß, ihre Bücher zurück in die Bib zu bringen. Sie musste dann ziemlich hohe Gebühren bezahlen (ich glaube es war ein dreistelliger Betrag), die sie aber durch geschicktes Handeln irgendwie auf ein erträgliches Maß reduzieren konnte.

Als sie mir damals davon erzählte dachte ich noch so:  „Oh ha, na du wirst bei deiner Arbeit aber schlauer sein!“

Heute morgen bekam ich dann die Mail.

Fristüberschreitung.

Jetzt schulde ich der Bibliothek knapp 60 €uro.

 

Aber ich hatte ja eh darüber nachgedacht der Bibliothek etwas zu spenden…
Leider hab ich gerade eigentlich überhaupt kein Geld für solche Scherze…

 

*Waaaaaaah!!!

Es wird eng…

15. September 2012

und damit meine ich jetzt nicht den Platz auf meinem Boden, sondern die Fertigstellung meiner Thesis.

Spätestens Montag Mittag muss das Ding in Druck und ich bin noch nicht fertig.

Und es sind leider nicht nur Format-Sachen, Silbentrennung oder sonstige kleine Schönheitsaspekte, sondern ich muss noch eine Analyse und ein Fazit schreiben, sowie eine Einleitung und ein Abstract auf Deutsch und Englisch, außerdem ein Titelblatt kreieren und mir den Spass mit dem Inhaltsverzeichnis antun… *würg*

Aber morgen ist ja auch noch ein Tag (und vermutlich eine Nacht), woll?

(Mein Dozent kann mir voraussichtlich erst Montag sagen, ob ich verlängern darf oder nicht… ), deshalb muss ich so tun, als müsste ich Montag zur Druckerei. *oh oh

Reifeprüfung

28. August 2012

Es gibt Zeiten im Leben, die sind nicht einfach.

Eine Abschlussarbeit zu schreiben ist an sich schon nicht so leicht.

Wenn dann aber noch andere Sachen im Leben passieren, deren „Bearbeitungszeit“ dem Pensum der B.A. Thesis gleich kommen, wirds hart.

Noch härter wird es, wenn dann auch noch „Liebesbriefe“ vom BAföG-Amt im Briefkasten lauern, in denen lächerlich viel Geld zurückgefordert wird und sich zu allem Überfluss auch noch eine Zahnfüllung verabschiedet.

Da hilft es nur, sich zu vergegenwärtigen, dass man nicht allein ist. Dass man einen Partner, Familie und Freunde hat, die zu einem stehen…

und dass dieser ganze Zustand vielleicht einfach nur eine Gelegenheit ist, um endlich an sich selbst zu wachsen.

 

Fremdwort des Tages I

27. Juli 2012

Meine größte Angst bei der Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten war und ist das unbewusste Plagiat. Das geht so weit, dass ich beim Schreiben der aktuellen Arbeit regelmäßig Sätze, von denen ich meine, dass sie unmöglich von mir stammen können, zwanghaft googlen muss.

Lustigerweise bin ich neulich, ausgerechnet bei der Literaturrecherche, über den Fachausdruck für das *unbewusste Plagiat* gestolpert:

„Kryptomnesie“

Der Soziologe Robert K. Merton definiert das Phänomen Kryptomnesie als

„[…] ein schöpferisches Denken, bei dem bestimmte Ideen als neu betrachtet werden, obwohl sie in Wirklichkeit auf ältere Erfahrung zurückgehen, die der Erinnerung entfallen waren.“

(Merton 1985: „Entwicklung und Wandel von Forschungsinteressen – Aufsätze zur Wissenschaftssoziologie“, 1.Auflage, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M.; S. 135)

Das Phänomen wird in der Forschung zum Problem, vor allem für die Wissenschaftler, die stets um Originalität und vor allem Priorität bei ihren Entdeckungen bemüht sind. Physiker zum Beispiel. Aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften kommt das unbewusste Kopieren von Ideen schon mal vor. Oder auch im Alltag. Da merkt man es aber nicht so oft. Vermutlich, weil unsere vermeintlich eigenen Entdeckungen nicht einer solchen Prüfung ausgesetzt werden, wie es in der Wissenschaft durch Veröffentlichungen und „Peer Review“ passiert.

Übrigens: Die in den Medien kursierenden Plagiatsskandale von Politikern und Freiherren haben mit Kryptomnesie meistens weniger zu tun. Da ist es wohl eher die Faulheit, die die Mutter der Gedanken war.