Okaaaay…

9. November 2012

Wer von euch hat mich auf Facebook verlinkt?!

Und warum?

SAG SCHON!

😉

Heute auf GMX

26. September 2011

Manche Worte sollte man einfach nicht steigern.

Nebenbei hoffe ich, dass der Erreger der mich niedergestreckt hat nicht auch zu den tödlichsten gehört… In diesem Sinne: Hatschi! Und eine gute Woche!

Digitaler Suizid

14. August 2011

Ein Film über die Eindrücke eines Facebook-Nutzers und seine daraus resultierende Entscheidung digitalen Selbstmord zu begehen.

Soziale Netzwerke sind mittlerweile zu sozialen Lebensräumen geworden. Mit eigenen Kommunikations- und Verhaltensnormen die im sozialen Netzwerk standard, in der realen Welt aber eher Ausnahmen sind. Oder würden Sie mit einem Megaphon in der Stadt herumlaufen, sich über den Chef aufregen und im nächsten Satz erzählen, dass ihre Katze Durchfall hat?!

Beim Thema „Freundschaft“ in sozialen Netzwerken ist es ähnlich. Dort ist es, wie im Film zu sehen, sehr leicht „Freunde“ zu finden und auch zu behalten. Ein simpler Klick genügt und schon gibt es mehr oder weniger tiefe Einblicke in das Privatleben des anderen: Der Arbeitskollege ist schwul (man hat`s ja immer schon gewusst), ein langjähriger Freund glaubt plötzlich an Jesus und der Lieblingsfilm ihres Vaters ist….. Dirty Dancing?! Der übliche Verhaltenskodex zwischen Freunden gilt nicht mehr. Das, was in den sozialen Beziehungen der realen Welt kaum einer wagt (weil es eine Freundschaft/Beziehung strapazieren könnte) wird auf Facebook und Co. tagtäglich praktiziert: Unverbindliche Anteilnahme am freudigen Ereignis durch den „Gefällt mir-Button“ oder eine kurze Floskel um aufzumuntern bei einem wirklich schlimmen Problem.

Wenn die Persönlichkeiten von Freunden permanent online abrufbar sind – wozu noch investieren und sich mit dem neuen Arbeitskollegen beschäftigen? Es ist viel bequemer einen strukturierten Text zu lesen und sich stille Gedanken machen zu können anstatt sich im direkten Gespräch auf die vier Seiten der Kommunikation einzulassen. Beziehung wird durch das Lesen/Kommentieren eines Profils und der Pinwand allerdings nur in den seltensten Fällen aufgebaut.

Und wie real sind die Persönlichkeiten, die wir auf Facebook treffen? Der Reiz einer virtuellen Dauerperformance erscheint groß, kann man doch vor seinen Freunden mit Eloquenz und Rhetorik glänzen. Im Gegensatz zum direkten Gespräch ist die Gefahr der unfreiwilligen Preisgabe von Charaktereigenschaften (bspw. ein Grinsen zu bestimmten Themen) in der Binärwelt nicht sehr groß. Das heißt nicht, dass wir nicht auch in der realen Welt verschiedene Rollen spielen. Wir sind Ehepartner, Arbeitnehmer, Elternteil, Kind, Vertrauter, Kollege, Kunde, Experte, Zuschauer etc. und das oftmals alles in einer Person. Auf der Straße ist es aber nicht so einfach, seine reale Persönlichkeit durch einen eingeübten, coolen Spruch zu überspielen. Das heißt, der Computerverkäufer im Fachgeschäft wird Ihnen ihr Fachwissen nicht abkaufen, weil Sie die mühsam auf Google recherchierten Fachwörter falsch aussprechen und über 70 sind. Ebenso wird Ihr Arbeitgeber die gestrige Kneipentour und den Sturz vom Tresen am Pfefferminzgeruch der von ihnen ausgeht und an ihrem humpelnden Gang ableiten können. Und die beste Freundin erkennt lediglich an ihrem plötzlich zuckenden Grübchen, wie es heute um Sie bestellt ist. Auf Facebook gibt es keine Gestik und Mimik, die verrät wie es dem anderen wirklich geht.

Ein anderer  Aspekt sozialer Netzwerke ist die Möglichkeit, untereinander Fotos und Informationen schnell und zielgerichtet auszutauschen und über Distanzen hinweg, ohne großen Zeit- und Kraftaufwand mit Freunden  in Kontakt bleiben zu können. So weiß man immer was gerade los ist und kann am gefilterten „Leben“ der anderen teilhaben. Die Frage, inwieweit diese Freundschaften bzw. Kontakte (die man oft auch ohne weiteres lediglich als „soziale Ressourcen“ bezeichnen könnte) auch ohne Facebook fortgeführt werden würden stellt sich für viele Nutzer nur kurz oder gar nicht.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich halte soziale Netzwerke prinzipiell für eine gute Sache, denn sie bieten viele gute Möglichkeiten um soziale Kontakte entstehen zu lassen und aufrecht zu erhalten – nicht zuletzt sind sie für viele Menschen ein Instrument zur politischen Organisation.  Aber man sollte nicht vergessen, dass man, während man im sozialen Netzwerk unterwegs ist, eigentlich allein vor einer Maschine sitzt. Meiner Ansicht nach entfaltet und offenbart sich die gesamte Persönlichkeit eines Menschen erst im realen Leben. Und nur dort kann man wirklich daran teilhaben.

Nicht nur für den Protagonisten im Film stellt sich letztlich die Frage „Wozu der ganze Aufwand?“.

Kommentieren auf Blogspot

13. August 2011

Seit einiger Zeit habe ich immer wieder Probleme mit dem Kommentieren auf Blogspot. Das Aktivieren aller Cookies und die Installation der neuesten Java-Version brachten mich nicht weiter.

Bislang wirkt das ganze auf mich recht willkürlich denn hin und wieder funktioniert es auch mal. Auf die Dauer ist es aber ziemlich nervtötend von Googles Tagesbefinden abhängig zu sein.

Falls irgendjemand mit dem gleichen Problem durch eine Suchmaschine hier gelandet ist – sorry. Ich weiß auch nicht weiter. Aber wenn Sie eine Lösung finden, denken Sie bitte an mich und verraten Sie sie mir!

Edit sagt: Problem vorübergehend gelöst. Cookies von Drittanbietern müssen zugelassen werden und noch so manch anderes Zeug. Hilfreich für diese Erkenntnis war diese Seite: http://blogspotfaq.blogspot.com/2011/08/warum-kann-ich-nicht-kommentieren.html

Seltsam ist aber, dass ich genau das heute morgen schonmal getan habe und es dennoch nicht funktionierte… Jetzt schon. Hmmm…