Rückkehr

14. Mai 2012

Nach über einem Monat Zwangspause kehre ich zurück. Zurück in den Alltag, zurück zur Bachelorarbeit, zurück zum Blog. Da der letzte Monat nicht die erste unfreiwillige, mehrwöchige Unterbrechung von meiner Arbeit war – sondern bereits die dritte innerhalb eines Jahres – tauchten zwischendurch Fragen auf: soll ich diese Bachelorarbeit eigentlich wirklich schreiben, mein Studium jemals beenden und jemals in die Rentenkasse einzahlen? Oder soll ich etwas ganz anderes machen? Ich meine, haben diese „Schicksalsschläge“ irgendeinen tieferen Sinn? Und wenn ja, worin liegt er?

Als ich diese für mich so bedeutsamen Fragen neulich meiner Frau Mama stellte, sagte sie nur gelassen: „Tja Kind, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Also mach einfach weiter – die meisten Fragen beantworten sich dann von selbst.“

Recht hat sie.

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4 Antworten to “Rückkehr”

  1. Frau Vorgarten Says:

    Tja, Kind… (süß)
    Für die Rentenkasse ist die BA aber nicht soo wichtig. Das geht auch ohne.
    Was sagt die Antarktis übrigens zu meinen ornithologischen Ausführungen? Bei den Gänsen konnten wir ja schön fechten.

    • wupperwasser Says:

      Ach, eigentlich interessiere ich mich gar nicht so für Vögel. Nur für manche. Ich liebe es, wenn die Kraniche wegfliegen, bzw. zurück kehren und man sie noch in weiter Entfernung hören kann. Ich find Elstern gut und lustig und Eichelhähern höre ich auch gerne zu. Aber sonst…
      Ich bin da stark selektiv. 😉

  2. Michael Drews Says:

    Für eine spätere bessere Rente ist ein Studienabschluss und vielleicht eine paar Jahre Arbeit aber besser. Außerdem ist das gut für das Selbstbewusstsein, etwas zuende gemacht zu haben.

    Liebe Grüße
    Michael Drews

    P.S.: Ich bin einer der wenigen unter den Bloggern, die sich mit realem Namen melden. Pseudonyme mag ich nicht, denn warum sollte ich mich verstecken. Böses habe ich auch nicht im Sinn.

    • wupperwasser Says:

      Hallo Michael,
      willkommen auf meinem Blog!
      Bzgl. des Studienabschlusses und der Rente denke ich genauso.
      Ich finde es auch gut, wenn Leute unter realem Namen bloggen, kann aber auch *wunder oh wunder* das Bloggen unter Pseudonym sehr gut verstehen. Für viele gibt es einfach sehr gute Gründe, ihre Identität nicht preis zu geben. Ich zähle mich dazu. 🙂

      Liebe Grüße,
      Wupperwasser


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