Das liebe Federvieh

4. März 2012

Momentan begegnen mir an mehreren Stellen immer wieder Vögel.

Gestern sah ich in der Glotze, dass der gemeine Spatz auf die Liste der bedrohten Tierarten gesetzt wurde. Erschreckend.

Dann bin ich aufgrund meiner B.A.-Thesis hin und wieder mit Schwänen konfrontiert, die nicht alle weiß sind. Falsifikationismus halt.

Und auf diversen Blogs lese ich, dass momentan viele Gänse unterwegs seien. Meistens sind das aber keine Gänse, sondern Kraniche. Erkennen kann man das erstens daran, dass Kraniche einen anderen Ruf haben als Gänse. Hier und dort gibt es Videos, auf dem der Ruf besonders gut zu hören ist. Dann gibt es noch den Unterschied, dass Kraniche längere Beine haben, die über die Schwanzfedern hinaus noch sichtbar sind. Außerdem haben sie eine größere Flügelspannweite als Gänse und lange Gleitphasen beim Fliegen. Nachzulesen ist das alles auf den oben angegebenen Seiten.

Und dann ist da noch der Vogel in meinem Kopf. Der begegnet mir auch alle Nase lang.

Advertisements

5 Antworten to “Das liebe Federvieh”

  1. Frau Vorgarten Says:

    wenn man Gans oder Kranich fliegen sieht, ist es aber einfach.
    Gänse fliegen keilförmig und Kraniche in Linie.
    Heute habe ich also wieder GÄNSE fliegen sehen.
    (Na klar, es ist Sonntag und ich war in der Natur. Natur gibts ja hier recht viel.)

  2. wupperwasser Says:

    Das stimmt so nicht. Eigentlich fliegen sie recht ähnlich. Schau mal hier: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/14268.html
    Da Gänse, wenn überhaupt in NRW, auch eher am Niederrhein überwintern, sind Schwärme in unserer Region – glaube ich jedenfalls – auch nicht so häufig zu sehen.
    Aber ist ja auch egal – ein grandioses Naturschauspiel ist sowohl der Gänse-, wie auch der Kranichzug.

    • Frau Vorgarten Says:

      na, da muss ich aber jetzt engagiert gegensprechen.
      Die Gans, die am Niederrhein überwintert, fliegt den Sommer über zum Nordkap, dem nördlichen Schweden, Lappland und so weiter.
      Die Gans, die in Scharen an den bergischen Talsperren überwintert, fliegt den Sommer über nach Sibirien.
      Das erkennt man vor allem daran gut, dass sie nach Osten weg fliegt.
      Die andere fliegt nach Norden los.

      Woher ich das so genau weiß?
      Mein Garten ist auch an bergischen Talsperren. Zwischen zweien, wie Du weißt.
      Und somit in Herbst und Lenz mitten in der Ein- bzw. Ausflugschneise.

  3. wupperwasser Says:

    Welche Gans ist das denn, die an den bergischen Talsperren überwintert? Habe davon noch nie gehört.

    • Frau Vorgarten Says:

      ich habe sie noch nicht persönlich kennen gelernt, aber da sie nach Sibirien fliegt, denke ich, dass es die „Sibirische Graugans“ ist. Wie die nun biologischornithologisch heißt, weiß ich nicht: ich wohn ja nicht in der Antarktis!! 🙂
      Mein Vatter jedenfalls nennt sie so, deswegen denk ich, dass sie so heißt.

      Ja, dass die Gänse hier überwintern, wissen auch nicht besonders viele Leute, zB der NABU schweigt sich ja völlig drüber aus. Scheint so, dass die Populationen nicht besonders groß sind, also zumindest im Vergleich zu denen, die sich am Niederrhein niederlassen. (ich mein: das ist keine Kunst, weniger zu sein als die dort…)
      Ich meine auch gehört zu haben, dass die meisten von der Art noch ein bisschen weiter fliegen, bis zum Oberrhein oder so. Genaueres weiß ich da aber nicht.
      Neulich sah ich übrigens fünf braune Wildgänse an der Wuppertalsperre, leider hatten sie besseres zu tun als abzuwarten, bis ich sie zuende betrachtet hatte. Die waren so hellbraun-dunkelbraun-weiß-schwarz gescheckt. Check this.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s