Solidarität

26. August 2011

Es ist schön eine Freundin zu haben, die solidarisch ist. Noch schöner ist es, eine Freundin zu haben, die solidarisch ist und das auch unverblümt vermittelt. Wie A. zum Beispiel.

Neulich, beim Brunchen, erzählte ich A. von dem Verhalten von Frau B. über welches ich mich sehr geärgert habe. Als ich mit meiner Klagerede fertig war, entdeckte ich eine Spinne in einer Ecke ihrer Küche und wir wechselten das Thema:

W.: Du hast da eine Mitbewohnerin.

A.: Ja, eine pro Zimmer darf sein, so lange sie in ihrer Ecke bleibt.

W.: Hat sie einen Namen?

A.: Nein, noch nicht.

W.: Wie wäre es mit Frau B.?

A.: Wieso? Ist doch eine Spinne und keine Kakerlake…

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7 Antworten to “Solidarität”

  1. Frau Vorgarten Says:

    mein erster Gedanke war übrigens:
    puh, bin ich froh, dass A sowas nicht über mich sagt!!!

  2. wupperwasser Says:

    Ja, das kann ich verstehen. Der Artikel ist ja auch nicht umsonst mit den Schlagwörtern „Quatsch“ und „Schattenseiten“ versehen.

    • wupperwasser Says:

      ich arbeite daran…

      • Frau Vorgarten Says:

        woran?
        Solche Dinge eines Tages auch über mich zu sagen?
        Oder solche Dinge nicht über mich zu sagen?

        Ich will auch immer lieb zu Dir sein… 🙂

      • wupperwasser Says:

        Daran, dass ich nicht mehr so fiese Sachen über Menschen sage. Aber trotz oder vielleicht auch gerade wegen der humanistischen Ideale die ich verfolge, ärgere ich mich manchmal sehr über das Verhalten meiner Mitmenschen. Und dann kommen so kleine Gemeinheiten raus.
        Aber in dem Beitrag ging es ja auch eigentlich nur um die Freude über die Solidarität einer Freundin, die einer Selbstzweiflerin wie mir einfach mal gut getan hat. 🙂

  3. ohnevorwaesche Says:

    Meine Spinne würde Thekla heissen. (Wie bei Biene Maya) Wenn ich eine finde sage ich zu ihr:“ Hier findest du keine Artgenossen, komm auf meine Hand und ich bringe dich ins Freie“.
    L.G.
    Mrs. Jones

    • wupperwasser Says:

      Ich persönlich schreie in solchen Situationen gerne mal und hole entweder den Mann oder den Staubsauger.
      Auch so eine Sache, woran ich noch arbeiten muss. Ich bewundere die „Nicht-Arachnophoben“ wie Sie.


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