Ohrwürmer

20. August 2011

Bei Frau Nessy holte ich mir jüngst einen Ohrwurm der aller fiesesten Sorte – und das nur dadurch, dass ich die Linkbeschreibung las.

So was kann einem echt den Tag verderben.

Um zu begreifen wieso Menschen so anfällig für einen Ohrwurm sind und warum das Vieh so lange im Kopf bleibt fragte ich Tante Wiki und sie meint, dass es an der richtigen Mischung von „Vertrautheits- und Überraschungseffekten“ und einer „griffigen und eingängigen Text-/Musikpassage innerhalb eines Musikstücks“ liegt. Außerdem trägt die subjektive Einstellung zu dem Musikstück wohl auch dazu bei, dass Songs länger im Ohr bleiben.

Besonders die letzte Aussage inspirierte mich dazu, meine persönliche Top-Ten-Liste der „Ohrwürmer des Grauens“ aufzustellen.

Nennen sie es „Traumabearbeitung“: 6 Jahre Jugendarbeit (immer mit der gerade aktuellen Bravohits) hinterlassen nunmal Spuren beim pädagogischen Personal.

Platz 10.: „Last Christmas“ – Wham –> Jedes Jahr aufs neue die reinste Folter. Ob im Aufzug, im Auto oder auf dem Weihnachtsmarkt – um George Michaels ölige Schnulzen-Stimme kommt niemand herum.

Platz 9.: „Bettina, Pack deine Brüste ein“ – Fettes Brot –> Auch wenn ich die Kritik, die hinter dem Lied steckt, durchaus berechtigt finde so meine ich trotzdem, dass die Jungs das auch ein bisschen weniger penetrant hätten verpacken können.

Platz 8.: „Mein Block“- Sido –> Prinzipiell eine witzige Idee, hätte er nicht diese blöde Maske auf.

Platz 7.: „Monsta“ – Culcha Candela –> Sowohl stimmlich als auch textlich größtenteils die reinste Katastrophe.

Platz 6.: „Durch den Monsun“ – Tokio Hotel –> Dieses Lied erinnert mich immer wieder an den Spruch: „Esst mehr Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren!“

Platz 5.: „Lonely“ – Akon –> Hören Sie sich die ersten 10 Sekunden des Tracks an. Dann wissen Sie warum.

Platz 4.: Jungle Drum – Emilliana Torrini –> Die Nummer find ich eigentlich recht gut gemacht aber wenn Sie von den Kids zum xten mal (zwar unabsichtlich) bespuckt werden sobald es zu dem „Trommelpart“ kommt, hätten auch Sie die Schnauze voll.

Platz 3.: „Ketchup-Song“ – Las Ketchup –> Die Mädels singen so, als hätten sie Wortfindungsstörungen. Zudem war der Tanz dazu echt doof.

Platz 2.: „Schnappi, das kleine Krokodil“ –> Bei Liedern die eigentlich ins Kinderzimmer gehören hört der Spaß auf.

Platz 1.: „Burger Dance“ – DJ Ötzi –> Hier bleibt nur noch ein Wort: Warum?!

 

Und wie sieht Ihre Top-10 aus?

 

 

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5 Antworten to “Ohrwürmer”

  1. icequeen37 Says:

    Da fällt mir ganz spontan der äußerst nervige „Kuschel Song“ von … wie hieß der Hase noch gleich? Schnuffel? Eine Kollegin hatte das als Klingelton. Grauenvoll! Bin das dann stundenlang nicht wieder losgeworden. 😐

    • wupperwasser Says:

      Hallo Frau Eiskönigin, willkommen hier!
      Ja, diese Schnuffel-Küken-Hasen-Teddy-Nilpferd-Klingeltöne sind wirklich der Horror. Am schlimmsten ist es dann, wenn die Kollegin in der Pause ist und das Handy dann anfängt in der Tasche zu klingeln. Bad Vibrations sag ich da nur. Ideale Ohrwurm-Bedingungen.

  2. Frau Vorgarten Says:

    Hönnsema, Frau Wupperwasser,
    warum gehts denn hier so förmlich zu?
    Muss ich in Zukunft auch Sie für Sie sagen?


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